Der Paritätische Oberbergischer Kreis

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Ansprechpersonen

Fachkräfte

Zu unseren Sprechzeiten erreichen Sie im Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe unsere festangestellten Fachkräfte:

  • Anne Heitmann (Sozialarbeiterin / Sozialpädagogin, Heilerziehungspflegerin)
  • Kathleen Götz (Diplom Sozialpädagogin, Motologin)
  • Thomas Klein (EX-IN Genesungsbegleiter – Experte aus Erfahrung)

Peer-Berater*innen

Sie möchten lieber mit einer Person sprechen, die in einer ähnlichen Situation ist wie Sie selbst? Dann ist vielleicht unsere Peer-Beratung etwas für Sie. Peer-Berater*innen sind Expert*innen in den Angelegenheiten und Problemen, mit den Menschen mit Behinderung konfrontiert werden. Hier stellen sich unsere Peer-Berater*innen vor:

Thomas Klein

Ich habe eine Ausbildung als EX-IN Genesungsbegleiter*in gemacht. Als Betroffener kenne ich mich in den Bereichen Psychose und Depression aus. Bevor ich in der EUTB® gearbeitet habe, habe ich im Kreiskrankenhaus Gummersbach in der Akut-Psychiatrie (für die zweite Lebenshälfte) als Genesungsbegleiter gearbeitet. Diese Stelle war ein Außenarbeitsplatz der WfbM RAPS.

Davor war ich in der WfbM RAPS, dort hatte ich u.a. eine Schwerbehindertenstelle im Garten- und Landschaftsbau. Ich bin Gründungsmitglied des Trialogs (Selbsthilfe-Gruppe auf Augenhöhe, Angehörige - Betroffene - Behandler).

Ich habe Peer Expertise zu diesen Themen: Teilhabe am Arbeitsleben, gesetzliche Betreuung, ambulant betreutes Wohnen, Medikamentenumsellung und weiß, was es heißt, lange Aufenthalte in der Psychiatrie zu erleben.

Bodo Isenhardt

Vor circa 20 Jahren erblindete ich als Spätfolge des Diabetes mellitus Typ 1, mit dem ich geboren wurde.

Als zweiter Vorsitzender des Oberbergischen Blinden- und Sehbehindertenvereins berate ich seit vielen Jahren unsere Mitglieder, deren Angehörige sowie Menschen, deren Augenleiden zu Sehbehinderung und Blindheit führen kann. Gerade zu Beginn einer Sehbehinderung oder Blindheit ergeben sich eine Vielzahl von Fragen und Problemen, bei deren Lösung ich gerne behilflich bin. Zum Beispiel: Sehbehinderten- oder Blindengeld, Hilfsmittel zur Alltagsbewältigung und deren Finanzierung, beruflichen Rehabilitation, Erlernen der Blindenschrift, Umgang mit dem weißen Langstock und Vermittlung zu Hörbüchereien, Hilfsmittellieferanten und Führhundschulen.

Petra

Ich bin verheiratet, wir haben einen erwachsenen leiblichen Sohn und einen Pflegesohn, der eine weiterführende Schule besucht. Viele Beziehungsabbrüche und Verlustängste haben bei unserem Pflegesohn zu erheblichen Probleme im sozio-emotionalen Bereich geführt. Er ist von seelischer Behinderung bedroht und dadurch teilhabeeingeschränkt.

Wir haben, für und mit ihm, erfolgreich einen Pflegegrad, einen Grad der Behinderung und eine Schulbegleitung (Integrationskraft) beantragt. Ohne Schulbegleitung könnte unser Pflegesohn nicht zur Schule gehen.

Gerne stehe ich Ihnen einfach als Gesprächspartnerin oder, gemeinsam mit den Fachkräften der EUTB®, beratend zur Seite, wenn es darum geht für Ihr Kind zum Beispiel eine Integrationskraft im Rahmen der Eingliederungshilfe beim Jugendamt zu beantragen.

Kira Meyke

Ich bin verheiratet und habe zwei Töchter. Die Jüngste, Malin, hat Trisomie 21. Malin besucht die Gesamtschule in Marienheide mit einer Schulbegleitung. Mir war und ist es wichtig, dass Malin auf eine Regelschule geht. Der Besuch einer Förderschule kam für uns nie in Frage. Sie soll mit Kindern mit und ohne Behinderung aufwachsen. In der Schule fühlt sie sich sehr wohl, auch wenn sie wenig spricht. Die Schulbegleitung habe ich beim Oberbergischen Kreis beantragt. Die Zusammenarbeit mit dem Träger, der die Schulbegleitung anbietet läuft gut.

Seit November 2019 bin ich als ehrenamtliche Peer Beraterin in der EUTB® tätig. Gerne unterstütze und tausche ich mich, mit anderer Eltern zum Leben mit einem Kind mit Trisomie 21, aus.